Bestcomp Computer Service

News und Infos aus der Welt der Computertechnik !

Textquelle ist Wikipedia
Was ist Windows 98 bis 98 SE
Windows 98 (Codename: Memphis) ist ein am 25. Juni 1998 von Microsoft publiziertes Betriebssystem.

Das Betriebssystem war im Wesentlichen eine Weiterentwicklung von Windows 95C. Somit war es wie dieses ein 16-Bit/32-Bit-Hybrid-System. Neuerungen enthielten bessere AGP und USB-Unterstützung, Unterstützung von mehreren Monitoren und ACPI, weitere Integration des Internet Explorers in die Benutzeroberfläche (Active Desktop).

Windows 98 unterstützt ansatzweise präemptives Multitasking, das bei der NT-Reihe (Win 2000/XP) zum Standard gehört. Das bedeutet, dass das Betriebssystem bei der Speicherzuteilung an aktive Programme eine gewisse Kontrolle ausübt. Obwohl voller Speicherschutz nur bei NT/2000/XP gewährleistet ist, lassen sich mit Hilfe externer Taskmanager auch unter WIN 98 bestimmten Programmen Prioritäten zuweisen, wodurch sich die Systemstabilität erhöhen kann.

Obwohl der Verkauf als Update zu Windows 95 von Anfang an gut lief, war Windows 98 wesentlich größer und langsamer als sein Vorgänger. Außerdem traten Probleme bei der Stabilität und der Kompatibilität auf, was man bei einer Vorführung der Final-Version des Betriebssystems auf der CES 1998 von Bill Gates vorahnen konnte, wo er einen Blue Screen Of Death verursachte
 
Zweite Ausgabe
Windows 98 SE (Second Edition) wurde am 10. Juni 1999 herausgegeben. Obwohl es kein frei verfügbares Update für seinen Vorgänger war, war es dennoch ein großer Verkaufserfolg. Es enthielt unter anderem eine weiter verbesserte USB-Unterstützung, DirectX 6.1, Internet Explorer 5.0, Windows Media Player 6.1, und die so genannte Internetverbindungsfreigabe (ICS), die das Surfen mehrerer Rechner über eine einzige Verbindung ins Internet ermöglichte. Insbesondere diese Funktion war jedoch problembehaftet, schwer zu aktivieren und lief nicht immer stabil. Eine weitere Neuerung war die Möglichkeit der unbeaufsichtigten Installation.

Windows 98 und vor allem 98SE sind noch heute weit verbreitet, da viele neuere Programme noch lauffähig sind und es somit möglich ist diese auf älterer Hardware laufen zu lassen.

 
Systemvoraussetzungen
486DX (ab Windows 98 SE: mindestens 66 MHz) oder höherer Prozessor
24 MB Arbeitsspeicher (RAM) (mehr Arbeitsspeicher erhöht die Leistung)
Für die Standardinstallation sind ca. 195 MB freier Festplattenspeicher erforderlich (je nach Systemkonfiguration und gewählten Installationskomponenten zwischen 120 MB - 295 MB)
CD-ROM oder DVD-ROM-Laufwerk (Der PC muss von CD booten können, ansonsten braucht man eine bootbare Diskette mit CD-Treibern, wie z.B. eine Windows-98-Startdiskette)
VGA-Bildschirm oder Bildschirm mit höherer Auflösung
Maus oder kompatibles Zeigegerät
 
Neue Hardware
Will man mit Windows 98 auf neuerer Hardware arbeiten, kann es unter Umständen zu Problemen kommen. Einerseits kann Windows 98 mit dem Dateisystem FAT32 nicht mehr als 128 GB verwalten und andererseits sind kleine Veränderungen notwendig, um mehr als 512 MB und bis zu 2 GB Arbeitsspeicher problemlos nutzen zu können. Die 128 GB gelten dabei pro tatsächlich vorhandener Festplatte (physikalisches Laufwerk) und nicht pro partintonierten logischen Laufwerk. Das gilt auch bei angeschlossenen externen USB- und Firewire-Festplatten, wodurch bei diesen z. B. auch die Gefahr von Datenverlust bei Schreibzugriffen oberhalb 128 GB besteht. Diese Info bezieht sich nur auf Nutzung von Windows Standardtreibern, einige Hersteller bieten Treiber an mit denen der Betrieb großer Medien problemlos möglich ist.

 
Offizielle Website
Inoffizielles Service Pack