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So steigern Sie die Performance von Windows XP

Unterbinden Sie die Auslagerung des Betriebssystem - Kernels auf die Festplatte für eine schnellere Performance von Windows XP

Heute möchte ich Ihnen eine Möglichkeit vorstellen, die Performance Ihres Systems zu steigern: Hierzu werden wir im Laufe dieses Tipps die automatisch erfolgende Auslagerung eines Teils des Betriebssystem-Kernels auf die Festplatte unterbinden.

Aber was genau bedeutet das eigentlich? Ganz einfach: Mit jedem Systemstart lädt Windows XP den sogenannten "Kernel", den Betriebssystemkern, vollständig in den Hauptspeicher. Dies ist erforderlich, da der Kernel elementare System-Funktionalitäten wie Prozess-, Speicher-, Geräteverwaltung und vieles mehr bereitstellt.

Der dem Kernel beim Systemstart zur Verfügung gestellte Anteil des Hauptspeichers wird Kernel-Speicher genannt. Doch der Kernel-Speicher beschränkt sich nicht zwingend ausschließlich auf den Hauptspeicher:

Während der Arbeit mit Windows lagert das Betriebssystem in der Regel einen Teil des Kernel-Speichers vom Hauptspeicher auf die Festplatte aus, um so zusätzlichen Arbeitsspeicher für laufende Anwendungen zu gewinnen. Aus diesem Grund wird [im Task-Manager] auch zwischen ausgelagertem und nicht ausgelagertem Kernel-Speicher unterschieden.

Bei kleinem Hauptspeicher unter 256 MB ist die Auslagerung eines Teils des Kernel-Speichers auf die Festplatte sicherlich eine sinnvolle Maßnahme, da es hier auf jedes MB zusätzlichen Arbeitsspeichers ankommt.

Sollten Sie jedoch über einen größeren Arbeitsspeicher verfügen, empfiehlt es sich, die Auslagerung des Kernel-Speichers zu verhindern, da es sich dabei um einen Ressourcenintensiven Vorgang handelt.

Dies ist in der Registry schnell erledigt:

Um den Registrierungs-Editor aufzurufen, wählen Sie bitte "Start" und dann "Ausführen".
Geben Sie "regedit" ein und drücken danach die Schaltfläche "OK":
Navigieren Sie zum Schlüssel:
"HKEY_LOCAL_MACHINE/SYSTEM/CurrentControlSet/Control/Session Manager/Memory Management"
Klicken Sie im rechten Teil des Fensters doppelt auf das Element "DisablePagingExecutive".
Ändern Sie den Wert von "0" auf "1".
Das war's schon. Ab dem nächsten Systemstart bleibt der Kernel-Speicher vollständig im Hauptspeicher und wird nicht mehr auf die Festplatte ausgelagert.
 
     
Vista/XP: Bei Problemen mit dem Stromsparmodus erhöhen Sie das USB-Polling
 

Das Polling-Intervall für USB ist auf eine Millisekunde festgelegt. Ob ein USB-Gerät angeschlossen ist oder nicht, wird dabei nicht beachtet.

Diese Einstellung kann in manchen Fällen dazu führen, dass der PC nicht in den Stromsparmodus wechselt. Mit einer Einstellung in der Registry können Sie dieses Problem lösen:

  1. Navigieren Sie zum Schlüssel
    „HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Class\{36FC9E60-C465-11CF-8056-444553540000}”.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in den rechten Fensterteil, wählen Sie „NeuDWORD-Wert (32-Bit)“ und vergeben Sie für den Eintrag den Namen „IdleEnable“.
  3. Doppelklicken Sie auf den neuen Eintrag. Vergeben Sie als Wert eine „1“, um das Polling-Interval zu erhöhen. Weisen Sie dem Eintrag den Wert „0“ zu, um das voreingestellte Polling-Intervall wieder zu aktivieren.

Erhöhen Sie den Polling-Interval und lösen Sie damit Fehler mit dem Stromsparmodus

Hinweis: Wenn Sie keine Probleme mit dem Stromsparmodus haben, sollten Sie den Polling-Interval nicht verändern, da diese Einstellung keine Performance für Ihr System bringt.

 

     
Vista/XP: Stellen Sie die Windows-Taskleiste wieder her

Aus unerfindlichen Gründen verschwindet manchmal die Taskleiste von Windows. Der einfachste Grund: Die Leiste wurde versehentlich mit der Maus verschoben. In diesem Fall versuchen Sie zunächst, mit der Maus über die Ränder des Windows-Desktops zu fahren, die Taskleiste noch zu erwischen und sie wieder an ihren alten Platz zu

ziehen. Sollte dies nicht zum Erfolg führen, müssen Sie einen Schlüssel in der Registry entfernen und so die Taskleiste wieder sichtbar zu machen:

  1. Starten Sie wie oben beschrieben den Registrierungseditor und suchen Sie den Schlüssel „HKEY_CURRENT_USER\Software\ Microsoft\Windows\Current Version\Explorer“.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Unterschlüssel „StuckRects2“ und löschen Sie diesen Schlüssel.
  3. Beenden Sie den Registrierungseditor und starten Sie Ihren PC neu.

Löschen Sie diesen Unterschlüssel und stellen Sie dadurch die Taskleiste wieder her

Nach dem Neustart stellt Windows den fehlenden Schlüssel mit den Standardwerten wieder her und die Taskleiste ist wieder an ihrem ursprünglichen Ort.

 

     
Vista/XP: Fahren Sie Windows ohne Hänger herunter

Ein schnelles Herunterfahren wird oft von einem noch im Hintergrund laufenden Prozess verhindert. Windows fragt dann nach, ob die Anwendung beendet werden soll. Wenn Sie dies in der Regel mit Ja beantworten, können Sie diesen Vorgang automatisieren:
  1. Klicken Sie auf „StartAusführen…“ oder drücken Sie <WIN>+<R>, um den „Ausführen“-Dialog anzuzeigen.
  2. Geben Sie im Feld „Öffnenregedit ein und klicken Sie auf die Schaltfläche „OK“.
  3. Wechseln Sie zum Schlüssel „HKEY_CURRENT_USER\Control Panel\Desktop“.
  4. Erstellen Sie die Zeichenfolge „AutoEndTasks“ („BearbeitenNeuZeichenfolge“), falls sie nicht schon vorhanden ist. Weisen Sie dem Eintrag den Wert „1“ zu. Um die Funktion wieder zu deaktivieren, weisen Sie dem Eintrag den Wert „0“ zu oder löschen ihn.

    Schießen Sie Programme, die das Herunterfahren von Windows verzögern, einfach ab

     
Eigentlich kann der Windows Media Player keine DVDs abspielen.

Windows XP

Doch mit einem kleinen Trick ist auch dies möglich: 
  1. Starten Sie über „Start“, „Ausführen“ und Eingabe von „REGEDIT“ den Registrierungseditor.
  2. Öffnen Sie in der Registry den Pfad: „HKEY_Current_User\Software\Microsoft\MediaPlayer\Player\Settings“
  3. Fügen Sie dem Schlüssel die Option „EnableDVDUI“ zu und weisen Sie ihm Wert „YES“ zu.

Jetzt können Sie auch DVDs mit dem Media-Player abspielen.

 

     
Automatische Anmeldung unter Windows Vista

 
Die erste Sicherheitsschranke von Windows Vista ist bereits beim Start zu sehen: Der Anmelde-Bildschirm verlangt rigoros nach einem Passwort, auch wenn Sie den Rechner allein benutzen und nicht jedes Mal dieses Passwort eintippen möchten. Da die Programme im Autostart-Ordner erst nach der Passwort-Eingabe geladen werden, ist es außerdem ein nicht zu verachtender Zeitverlust, wenn Sie beispielsweise morgens den Rechner einschalten, sich in der Zwischenzeit einen Kaffee machen und dann dennoch warten müssen, bis das System vollständig einsatzbereit ist. Doch mit wenigen Handgriffen können Sie diese Schranke umgehen und sich vollautomatisch am System anmelden:
  1. Drücken Sie dazu die [WINDOWS]-Taste sowie die [R]-Taste gemeinsam, um das Ausführen-Menü aufzurufen.
  2. Tippen Sie dort „control userpasswords2“ ein und klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche „OK“.
  3. Deaktivieren Sie jetzt die Option „Benutzer müssen Benutzernamen und Kennwort eintragen“ und bestätigen Sie diese Änderung mit einem Klick auf „Übernehmen“.
  4. Tragen Sie nun den Namen des Benutzers ein, der sich automatisch anmelden soll sowie das dazugehörige Passwort.

Nach einem abschließenden Klick auf „OK“ erfolgt die Anmeldung ab dem nächsten Neustart vollautomatisch.

     
Standardfreigaben auf dem PC deaktivieren

Windows XP

Jedes Laufwerk wird normalerweise von Windows NT, 2000 und Windows XP als „Standardfreigabe“ (C$, D$, usw.) freigegeben.

Auch wenn Sie diese Freigabe aufheben, nach dem nächsten Neustart sind die Laufwerke wieder freigegeben.

Mit einem kleinen Eingriff in die Registrierungsdatei können Sie die automatische Standardfreigabe deaktivieren: 

  1. Starten Sie dazu „Regedit“ und wechseln Sie zum Schlüssel „HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\
    Services\LanmanServer\Parameters“.
  2. Doppelklicken Sie auf den Schlüssel „AutoShareServer“.
    Existiert dieser noch nicht, erstellen Sie einen neuen DWORD-Wert „AutoShareServer“.
  3. Ändern Sie dann den Wert von „1“ auf „0“.

Die Änderungen werden erst nach einem Neustart aktiv. 

     
Vista/XP: Maus kaputt – aktivieren Sie die Tastaturmaus für den Notfall

Sollte Ihre Maus einmal kaputt sein, können Sie als Notlösung auf die Tastaturmaus ausweichen:

Drücken Sie dazu die Tastenkombination <Alt>+<Shift>+<Num> und klicken Sie dann auf „OK“ bzw. unter Vista auf „Ja“.
Die Tastaturmaus steuern Sie über die Tasten auf dem numerischen Nummernblock.

Um die linke Maustaste zu simulieren, drücken Sie auf die Taste <5>.


Mit <Alt>+<Shift>+<Num>
schalten Sie die Tastaturmaus wieder aus.

     
Desktopbereinigung über die Registry abschalten (XP)

Deaktivieren Sie die Desktopbereinigung über einen kleinen Eingriff in die Registry:

Unter Windows XP wird Standardmäßig alle 60 Tage automatisch eine Desktopbereinigung durchgeführt. Diese Funktion können Sie in der Registry manuell deaktivieren:

  1. Starten Sie über „StartAusführen…“ und der Eingabe von regedit <Return> den Registrierungseditor.
  2. Im Schlüssel „HKEY_CURRENT_USER/Software/Microsoft/Windows/CurrentVersion/Explorer / Desktop /CleanupWiz“ legen Sie einen neuen DWORD-Wert mit dem Namen „NoRun“ an.
  3. Als Wert ist „NoRun“ nun noch „1“ zuzuweisen, wenn die Desktopbereinigung abgeschaltet werden soll.
  4. Setzt man den Wert auf „0“ wird die Desktopbereinigung wieder ausgeführt.
     
Bootdateien defragmentieren für mehr Leistung

Mit einem kleinen Befehl defragmentieren Sie die Boot-Dateien von Windows, damit das Betriebssystem schneller startet:
  1. Drücken Sie dazu die [WINDOWS]-Taste gemeinsam mit der [R]-Taste, um das Dialogfenster „Ausführen“ zu öffnen.
  2. Geben Sie dort den Befehl „defrag.exe C: -b“ ein. Falls sich Ihre Systempartition nicht auf Laufwerk C: befindet, dann passen Sie den Laufwerksbuchstaben in dem Befehl bitte dementsprechend an.
  3. Klicken Sie anschließend auf „OK“. Die Defragmentierung der Boot-Dateien wird grafisch nicht angezeigt, sodass Sie keine optische Übersicht erhalten. In der Regel ist das Defragmentieren innerhalb weniger Sekunden erledigt, sodass Sie die Eingabeaufforderung anschließend durch die Eingabe des Befehls „exit“, gefolgt von einem Druck auf die Eingabetaste, wieder schließen können.

Hinweis: Das Defragmentieren von Boot-Dateien wird oftmals als enormer Leistungsbeschleuniger beschrieben, doch Sie sollten keineswegs allzu große Hoffnungen in defragmentierte Boot-Dateien setzen: Der Geschwindigkeitsgewinn liegt in den meisten Fällen außerhalb des objektiv wahrnehmbaren Bereichs, allerdings ist das Defragmentieren der Boot-Dateien im Rahmen eines generellen System-Tunings durchaus angebracht und sorgt für ein stabiler laufendes System.